Der Dauerregen und seine Folgen

Samstag, 12. Juli 2014

in
Bekanntermaßen regnet es bereits seit einer Woche nahezu dauerhaft (bis auf wenige Unterbrechungen) im Rheinland.
Was sind die Folgen?

- Mann muß die Blumen nicht gießen (Vorteil)
- Die Natur insgesamt freut sich, da es vorher deutlich zu trocken war (Vorteil)
- Die Blumen in den Kästen saufen ab (Nachteil)
- Man hält sich nicht so gern im Freien auf (unterschiedlich je nach persönlichen Vorlieben)
- Public Viewing Partys im Freien werden ziemlich naß ( für Fußballfans doof, mir persönlich  
  wurscht)
- Der trübe Himmel kann aufs Gemüt schlagen (na gut, einige Tage kann man das aushalten)

Die wirklich ernste Folge die mir persönlich echte Gruselschauer verursacht ist aber das hier:

 Quelle:http://www.phenixxenia.org


NACKTSCHNECKEN!!!


Überall auf den Fußwegen tummeln sich diese kleinen Biester und man muß höllisch aufpassen um nicht auf diesen lebenden Tretminen auszurutschen - uähhh

Wer kennt nicht das unangenehme Gefühl auf einer übersehenen Nacktschnecke auszurutschen (mir läuft es schon eiskalt den Rücken runter, wenn ich nur daran denke...) O.K. für die Nacktschnecke selbst ist es natürlich noch viel blöder, wenn man auf sie drauftritt.

Die Frage ist nun: Wofür sind Nacktschnecken im großen Naturkreislauf eigentlich gut, haben sie einen Nutzen  - so wie Bienen, Marienkäfer etc.?
Nachdem ich den lieben Onkel Google gefragt habe, wurde ich darüber aufgeklärt, dass diese kleinen, braunen Schleimer gut für die Produktion von Humus sind, wenn sie gammelige Blätter oder ähnliches fressen und anschließend verstoffwechseln. Äh ja, das ist natürlich wichtig und sinnvoll aber sie sollten doch bitte aufhören, sich vor meine Füße zu werfen.

Die Frage nach dem Sinn der Nacktschnecke hat mich dann weiter zur Frage nach dem Sinn des Menschen  im kosmischen Gefüge gebracht. Die Menschen sind gut für ähh, ich mein ihr Nutzen liegt in öhm tja... Ach wechseln wir doch lieber das Thema und gehen zu etwas einfacherem:

Voila die kleine Kombi für usselige, regnerische Sommertage:

Das Onion-Knotenkleid in der Version "Zaumzeug" hossa. 


  

Durch diverse Umdrehungen in der Waschmaschine ist es in den letzten beiden Jahren etwas ausgeblichen und der Saum hat sich südwärts bewegt (Viskosejersey!).


Dazu ein schwarzes Strickjäckchen aus Baumwolle nach Modell 16 aus der Rebecca Nr. 49.


Es hat einen weiten, kastigen Schnitt und am unteren Saum eine Wellenkante.


Da das schwarze Muster auf dem schwarzem Kleid  gar nicht  nur schwer  erkennbar ist, kommen hier noch Fotos auf der Püppi:





So, nun konzentrieren wir uns alle und senden ein gemeinschaftliches Ommmm an den Kosmos (den Wettergott, die Wettergöttinn, das große Nichts etc.) mit dem wir um trockene, sonnige, nacktschneckenfrei 25° bitten

Kommentare:

  1. Oh ja- Nacktschnecken sind ebenso überflüssig wie Mücken. Mindestens.
    Es ist mein russisches Roulette, am Abend barfuß durch den Rasen zu leufen um etwas *nochschnellmal* auf den Kompost zu werfen. :)

    Das Kleid ist super, aber an Zaumzeug hätte ich da nicht gedacht. Eher am Taschenhenkel oder Gürtel. So im grafischen schwarz-weiß hat das einen ganz eigenen Reiz. Seltsam schön.
    Toll- und ein vollkommener Hingucker!

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  2. Auf die Frage nach der Aufgabe des Menschen im kosmischen Gefüge hatte ein Prof in der Chemie-Vorlesung eine ganz einfache Antwort: "Wir sind dazu da, das Weltall zu heizen...". Eine Antwort, die sicherlich nicht ganz befriedigend ist, aber von seinem Standpunkt (Energie von chemischen Prozessen) sicherlich richtig. Die Nacktschnecken in meinem Garten gewinnen alle von Zeit zu Zeit eine kostenlose Klassenfahrt weit weg, zum Waldrand. Was dann noch durch ausufernde Gefräßigkeit auf sich aufmerksam macht, wird mit Schneckenkorn abgestraft. Leider. Bei uns im Garten ist's zurzeit auch wirklich schlimm.
    Lieben Gruß - Mrs Go

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